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Heute ist das Hochland von PNG immer noch so beeindruckend wie seinerzeit, als die ersten Europäer es 1933 besuchten. Die Landschaft der Highlands variiert von feuchttropischen Regenwäldern über grasreiche Landschaften bis hin zum schneebedeckten Mount Wilhelm, dem höchsten Berg Papuas. Die Menschen leben hier hauptsächlich von der Landwirtschaft. Naturliebhaber können Ausflüge zur Vogel- und Schmetterlingsbeobachtung unternehmen. Sie können sich Ausflügen in die traditionellen Villages oder „Bushwalking“-Touren in die Moos- und Flächtenwälder mit Hochgebirgsorchideen anschließen. In den Highlands befinden sich auch die Kaffee- und Teeplantagen Papua-Neuguineas, sowie die OK Tegi, die größte Kupfermine der Welt. Jedes Jahr marschieren traditionell geschmückte Hochlandbewohner nach Goroka und Mount Hagen, um an dem berühmten „sing-sing“ teilzunehmen. Bei den Männern aus Asaro sieht man wunderbare Körperbemalung, einen zwei Meter hohen Kopfschmuck und Federn des Paradiesvogels. Ihr Tanz ist stolz und wild, und die Trommeln ertönen bei diesen Festen oft bis in die Nacht.Ein weiteres beliebtes Ziel im Hochland ist Tari. Dieser Ort und die nahe Umgebung sind die Heimat der Tari Wigmen und deren Huli Klan Gruppen, einer der größten ethnischen Gruppen in den Südlichen Hochland Provinzen and auch eine der unberührtesten Kulturen. Die Huli wurden erst 1935 entdeckt und waren einer der letzten Gruppen, die unter Regierungsaufsicht kamen.Die Echthaarperücken der Männer sind oft bunt geschmückt mit getrockneten Magueriten, Paradiesvogelfedern und Bergblumen; ihre Gesichter sind für die ‚Sing-sing’ Aufführung in leuchtendem Gelb, Rot und Blau bemalt. Beim ersten Anblick erkennt man sofort ihre offensichtliche Nachahmung eines Paradiesvogels. Doch trotz ihres farbenprächtigen Auftretens, sind die Männer heute noch zum Teil wilde und grausame Stammeskämpfer. Ihre Dörfer, sowie ihre Familiengruppensiedlungen sind mit soliden Schlammmauern und obendrauf mit gespitzten Pfählen versehen. Hier dienen die Verbindungsgräben nicht nur dazu, um die Grenzen der Klanterritorien abzustecken und die Schweine nahe an den Hütten zu halten, sondern dienten auch als geheime Passagen in Klankriegen.Im Hochland gibt es mehrere gute und komfortable Lodges, die sich als ideale Ausgangspunkte für Ganz- oder Halbtagestouren, anbieten. Die meistgebuchtesten Städte sind dabei Mount Hagen, Goroka und Tari.